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Symposium zur europäischen zivilen Sicherheitsforschung in Brüssel
Am 05. und 06. März 2025 nahm das Team der Stabsstelle Sicherheit/Forschung der BRK Landesgeschäftsstelle am 11. Symposium zur europäischen zivilen Sicherheitsforschung in Brüssel teil. Vertreter von Behörden und Organisationen trafen sich in der ständigen Vertretung des Landes Baden-Württemberg, um verschiedenen Aspekte der nationalen und internationalen Forschung zu diskutieren.

Vertreter der DRK Forschungsclusters aus den Landesverbänden, Bayern, Nordrhein und Rheinland Pfalz nutzten die Gelegenheit mit der Teamleiterin Sicherheitsforschung & Innovationstransfer des DRK Generalsekretariat Berlin, Alexandra Rüth aktuelle Herausforderung zu diskutieren.
Zunächst ging es im Programm um das Thema „Stellenwert von Forschung und Sicherheit in Europa unter der neuen Kommission“. Der Konsens war, dass man das Wichtige nicht zu Lasten des Dringlichen vernachlässigen darf. Die Sicherheitsforschung ist gerade in Zeiten wie diesen nötiger denn je. Frau Michaela Selzer von der BRK-Stabsstelle war Panelistin mit weiteren Vertreter*innen der EU, des BMBF und aus Forschung und Organisationen zum Thema „Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Synergien zwischen dem europäischen und nationalen Sicherheitsforschungsprogrammen“. Dem BRK ist es wichtig Forschungsergebnisse, wenn möglich noch während der Projektlaufzeit, in die Praxis zu transportieren: „Research for Help“.
Nachdem es am zweiten Tag zunächst ein Bericht zur europäischen Übung „Magnitude“ 2024, die in Baden Württemberg durchgeführt wurde, gab, waren weitere Themen „Risiko und Chance von Projekten mit potentiell doppeltem Verwendungszweck“ und „10. Forschungsrahmenprogramm – weiter so mit der Sicherheitsforschung oder Ende der Vorstellung?“. Im Rahmen der von der Nationale Kontaktstelle Zivile Sicherheit für die Gesellschaft (NKS Sicherheit) des BMBF organisierten Veranstaltung wurde auch der langjährige Leiter des Referats für Sicherheitsforschung, Herr Eckhart Curtius in den Ruhestand verabschiedet. Herr Curtius hat über Jahre maßgeblich die nationale und internationale Sicherheitsforschung geprägt!